Kindermatratzen – Gesunder Schlaf von Beginn an

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Insbesondere kleine Kinder schlafen bekanntlich deutlich länger als die meisten Erwachsenen. Außerdem reagieren sie empfindlicher auf Schadstoffe und ihr Knochenbau befindet sich noch im Wachstum. Aus diesen Gründen ist es unbedingt erforderlich, dass die Kleinsten bereits auf einer adäquaten Kindermatratze gebettet werden. Dabei gilt: Je jünger das Kind ist, desto weicher sind noch die Knochen. Deshalb muss gerade bei Kleinkindern die Matratze optimal angepasste Liegeeigenschaften besitzen. Sie darf weder zu weich noch zu hart sein und sollte dem Rücken im Schlaf perfekte Stabilität bieten.

Es empfiehlt sich beim Kauf einer neuen Kindermatratze nicht am falschen Ende zu sparen, denn das wäre eine Einsparung, die schnell zu Lasten der Gesundheit des Kindes gehen kann. Es reicht jedoch nicht aus, einfach die teuerste Matratze zu kaufen. Stattdessen sollte man sehr genau auf die Eigenschaften achten und die Inhaltsstoffe kritisch hinterfragen. So zeigte beispielsweise eine Untersuchung von Stiftung Warentest, dass eine erhebliche Anzahl getesteter Kindermatratzen krebserregende Stoffe enthielt. Selbst wo Natur draufsteht, ist nicht zwangsläufig gesunder Schlaf für Ihr Kind zu vermuten.

Woran erkenne ich eine gute Kindermatratze?

Kinder wachsen schnell, von daher ist eine stetige Gewichtszunahme ganz normal. Das bedeutet, dass Ihr Kind wesentlich häufiger eine neue Matratze benötigt als Sie. Bezüglich der Stabilität können Sie als Orientierung nehmen, dass das Kind ungefähr zwei Zentimeter in die Matratze einsinken sollte. Deutlich mehr wäre zu weich und wesentlich weniger wäre zu hart. Ein weiteres wichtiges Merkmal für eine Kindermatratze ist, dass sie frei von Schadstoffen sein sollte. Die Kleinsten reagieren schneller und teilweise auch stärker auf schädigende Stoffe. Wenn Sie sich für eine Matratze entscheiden, die schadstofffrei und für Allergiker geeignet ist, dann machen Sie hier nichts falsch, auch wenn Ihr Kind vielleicht keine bekannten Allergien aufweist.

Die Größe der Matratze sollte der Kindsgröße entsprechend passend gewählt werden. Als Richtlinie gilt hier, dass die Länge der doppelten Breite entspricht. Entscheidender aber ist, dass die Kanten möglichst fest sind. Bei zu weichen Kanten könnten Kinder beim Spielen Gefahr laufen, abzurutschen. Feste Kanten geben Halt und Sicherheit zugleich. Besonders wichtig ist dieser Aspekt, wenn Ihr Kind in einem Kinderbettchen mit Gitter schläft. Bei einer zu weichen Kante könnte sich das Kind zum Beispiel den Fuß zwischen Bett und Matratze einklemmen.

Um sich selber etwas Arbeit zu ersparen und gleichzeitig die Funktionalität der Matratze möglichst lange zu erhalten, empfiehlt es sich außerdem, auf eine waschbare Kindermatratze zu setzen. Auf diese Weise sparen Sie sich einen Matratzenschoner, kleine Missgeschicke lassen sich dadurch leichter beseitigen und hinterlassen keine unerwünschten Rückstände.

Abschließender Tipp: Neue Matratzen sollten grundsätzlich einmal ordentlich durchgelüftet werden. Auf diese Weise können Reststoffe, die noch aus dem Herstellungsprozess stammen, verfliegen. Diese sind zwar bei einer guten Kindermatratze nicht gesundheitsschädlich, können aber unangenehme Gerüche verbreiten.

Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Krevetac22.JPG


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